Beginn
Mi., 06.05.2026,
10:30 - 15:30 Uhr
Schulen sind Orte der Vielfalt: Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen sozialen Hintergründen, Sprachen, Lebensrealitäten und Fähigkeiten lernen gemeinsam; Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte bringen eigene Erfahrungen, Perspektiven und Werte mit; Eltern und Erziehungsberechtigte ergänzen diese Vielfalt um weitere Sichtweisen. Diese Diversität bietet große Chancen - gleichzeitig kann sie zu Spannungen und Missverständnissen führen.
Im Schulalltag entstehen immer wieder Situationen, in denen Diskriminierung vorkommt: offen, subtil oder sogar unbeabsichtigt. Manchmal handeln Menschen aus Unachtsamkeit oder greifen auf eingeübte Routinen zurück, manchmal werden diskriminierende Aussagen oder Handlungen schlicht nicht als solche erkannt. Dies betrifft alle Beteiligten in Schule - gleichermaßen Schülerinnen und Schüler, pädagogisches Personal und Eltern.
Diese Veranstaltung unterstützt dabei, Vielfalt im schulischen Alltag bewusst wahrzunehmen, eigene Wahrnehmungsmuster zu reflektieren und sensibel auf diskriminierende Situationen zu reagieren. Durch praxisnahe Übungen und Beispiele aus dem Schulkontext werden die Teilnehmenden darin bestärkt, eine wertschätzende Lernumgebung zu gestalten und Handlungssicherheit zu gewinnen. Inhalte:
• Kultur, Diversität und Intersektionalität
• Normalitätsvorstellungen
• Wahrnehmung und Vorurteile
• Macht und Privilegien
• Diskriminierung, Mikroaggressionen und Minderheitenstress