Beginn
Fr., 08.05.2026,
10:30 - 14:30 Uhr
Seit Jahren versuchen rechte Gruppierungen und Parteien wie bspw. die AfD ihre Gegner:innen einzuschüchtern, um Kritik an ihrer Politik unmöglich zu machen. Auch an Schulen gibt es viele Beispiele dafür: der Lehrer:innenpranger, Ausübung von Druck, um rechte Parteien zu Schulwahlen einzuladen oder parlamentarische Anfragen zur Finanzierung progressiver (Schul-)Projekte. Die Taktik basiert häufig auf einem angeblichen „Neutralitätsgebot“, welches als Rechtfertigung für ihre Einflussnahme dient. Oft wird zudem mit juristischen Schritten gedroht, was zu einer Verunsicherung führt und Mitarbeiter:innen im Schulbetrieb dazu bringt, von ihrer Meinung abzusehen.
Das Bündnis "Aufstehen gegen Rassismus" begegnet dieser Strategie mit Aufklärung und der Ermutigung von Akteur:innen in Schulen, sich nicht unter Druck setzen zu lassen. In dem praxisnahen Workshop werden grundlegende rechtliche Informationen über das vermeintliche “Neutralitätsgebot“ im Bildungskontext vermittelt, bewährte Strategien im Umgang mit problematischen politischen Äußerungen im schulischen Kontext ausgetauscht und das “Neutralitätsgebot“ als politische Strategie enttarnt.