Beginn
Fr., 08.05.2026,
10:30 - 14:30 Uhr
Bremische Schulen haben seit fast 20 Jahren den Auftrag, sich zu inklusiven Schulen zu entwickeln. Sie sollen die Inklusion aller Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft, ihrer Staatsbürgerschaft, Religion oder einer Beeinträchtigung in das gesellschaftliche Leben und die schulische Gemeinschaft befördern und Ausgrenzungen vermeiden. „Alle lernen gemeinsam – keiner wird benachteiligt“, diese Grundsätze sind richtig und wichtig. Wie steht es nun um diese Grundsätze in einem Berufsalltag, der bei vielen von Zeitmangel und verschiedenen Belastungen geprägt ist. Entsteht daraus nicht eine große Diskrepanz aus dem, was man leisten möchte und dem, was man leisten kann?
In diesem Workshop soll Raum für Austausch geschaffen werden. Wir wollen uns in eine praxisnahe und intensive Auseinandersetzung über Chancen und Hürden im echten Alltag begeben. Was ist uns Pädagoginnen und Pädagogen eigentlich wichtig und wie können wir unsere Grundsätze (besser) verfolgen? Gemeinsam wollen wir diesen Fragen nachgehen, indem wir in der ersten Phase des Workshops über solche und ähnliche Fragen reflektieren und in der zweiten Phase konkrete Handlungsoptionen in Bremerhaven eruieren.