Beginn
Mo., 14.09.2026,
09:00 - 16:00 Uhr
Workshops „Spielerisches Lernen“ Mathematik
1. Workshop M2K-019A Erlernen des Rechnens im Zahlenraum 10
2. Workshop M2K-014A Erlernen des Rechnens im Zahlenraum 20
3. Workshop M2K-016A Erlernen des Rechnens im Zahlenraum 100
Workshops „Spielerisches Lernen“ Mathematik
Der Einstieg in die Mathematik zum Sehen und Anfassen (Zahlenraum 10), der Aufbau von „Vokabular“ und Verständnis durch „Synonyme“ in der Mathematik (ZR-20-Quintett) sowie der Transfer von Fähigkeiten in größere Zahlenräume (Zahlenraum 100) sind zentrale Themen, denen wir uns hier widmen möchten. Im Rahmen der praktischen Erprobung der Schlauberger Lernspiele finden wir einen spielerischen Einstieg in die komplexen Zusammenhänge der Mathematik und haben die Möglichkeit Basiskompetenzen zu automatisieren.
1. Workshop M2K-019A Erlernen des Rechnens im Zahlenraum 10
Unsere Muttersprache sprechen wir schon hervorragend beim Schuleintritt. Wir lernen sie ab der 1. Klasse noch zu lesen und zu schreiben.
Anders verhält es sich in der Mathematik. Was Kinder von ihr wissen, beschränkt sich auf das Zählen. Verglichen mit der Muttersprache wäre es, als könne man lediglich das Alphabet aufsagen. Mathematik ist die erste „Fremdsprache“, die Kinder lernen. Dies geschieht sofort in „Wort“, „Schrift“ und „Satzbau“ gleichzeitig. Organisation und Struktur erleichtern es ungemein, diese „Sprache“ und deren Sinn zu erfassen.
Zudem wird die Mathematik von Anfang an auf einer recht abstrakten Ebene gelehrt. Ihre Bestandteile sind nicht greifbar wie der Sinn eines Satzes. Nomina kann man meist anfassen, Verben tun und Adjektive tragen zur Gestaltung bei. Sprache erzeugt Bilder im Kopf. Die Mathematik kann man in ihrer kryptischen Darstellung nicht anfassen oder sehen. Sie scheint nur aus Zeichen zu bestehen und eine Art Geheimsprache zu sein.
Wenn man ähnlich wie bei der Muttersprache vor dem Schuleintritt die „Sprache“ der Mathematik schon sprechen und deren Sinn erfassen könnte, dann müsste man sie nur noch schreiben lernen und täglich sein „Vokabular“ erweitern. Der Einstieg in die Mathematik zum Sehen und Anfassen ist das zentrale Thema, dem wir uns hier widmen möchten. Wir beginnen klein und am Anfang.
THEMEN
1. Zahlbilder von 0 bis 5
2. Zahlbilder von 5 bis 10
3. Verliebte Zahlen
4. Addition im Zahlenraum 10
5. Subtraktion im Zahlenraum 10
6. Gemischte Aufgaben im Zahlenraum 10
7. Zehnerüberschreitung
2. Workshop M2K-014A Erlernen des Rechnens im Zahlenraum 20
Vergleicht man die Mathematik mit der Muttersprache, so liegt nahe, dass man sie schon „sprechen“ können sollte, bevor man sie in ihrer „Schriftsprache“ erlernt.
Um unterschiedliche Darstellungsweisen einer Zahl lesen, schreiben und verstehen zu können, sollte man (ähnlich wie bei Nomina die „physische Entsprechung“) eine bildliche Vorstellung von Zahlen entwickelt haben, bevor man sich der abstrakten Darstellung zuwendet.
Wenn wir davon ausgehen, dass dies der Fall ist, beginnen wir also mit den einfachen Schriftzeichen wie Ziffern, um uns später den komplizierteren wie Zahlwort, „Summand + Summand“ und „Minuend - Subtrahend“ zuwenden zu können. Stark vereinfacht formuliert, könnte man von einem „Synonym-Wörterbuch“ sprechen, welches es zu erstellen und anzuwenden gilt.
Gelingt dies, so hat man das „Alphabet“ der Mathematik erstellt und kann nun mit dem „Lesen“ und „Schreiben“ starten. Wir beginnen klein und am Anfang.
THEMEN
1. Zuordnen im Zahlenraum 20
2. Addieren im Zahlenraum 20
3. Subtrahieren im Zahlenraum 20
4. Verdoppeln und Halbieren im Zahlenraum 20
3. Workshop M2K-016A Erlernen des Rechnens im Zahlenraum 100
Der Transfer des Gelernten aus dem Zahlenraum 20 in den Zahlenraum 100 muss gelingen, damit niemand auf halbem Wege aufgibt. Die Prinzipien des Rechnens verändern sich nicht, aber das „Spielfeld“ ist jetzt bedeutend größer als es vorher war.
Keine Angst vor großen Zahlen! Verschiedene Lösungswege und Denkansätze erweitern das Repertoire eines zukünftigen Rechenkünstlers. Die Größe des neuen „Spielfeldes“ muss unbedingt erkundet werden, um die Orientierung auf ihm zu gewinnen und mit Anwendung der „Spielregeln“ maximale Erfolge zu erzielen.
Aber bitte nicht planlos! Wir beginnen klein und am Anfang.
THEMEN
1. Zahlenstrahl
2. Vergleichen
3. Hunderterfeld
4. Addition im Zahlenraum 100
5. Subtraktion im Zahlenraum 100
6. Verdoppeln und Halbieren
7. Platzhalteraufgaben